Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

"Tschüss Kohle" und "Verhinderung einer Fernwärmetrasse unter der Elbe" sind zwei Initiativen zur Beförderung des Kohleausstieges, die wir NaturFreunde Hamburg unterstützen.
Heinz Galaske aus Wittenberge bringt in seinem Leserbrief "Fakten statt Fakes" in der NaturFreundin 2-18 die Situation in der sich die Erdatmosphäre befindet auf den Punkt:
"Alle Eisbohrkerne zeigen folgendes Bild: In den vergangenen circa eine Millionen Jahren oszillierte der CO2-Gehalt der Atmosphäre zwischen 180 (Kaltzeit) und 280 ppm (Warmzeit). In den nicht einmal vergangenen 250 Jahren ist der CO2-Gehalt auf 404 ppm gestiegen. Ein Wert, den es in einer Million Jahren nicht gegeben hat.
Auffallend ist, dass dieser extreme Wert mit dem Beginn des Industriezeitalters, also dem Wechsel von einem solaren zu einem fossilen Zeitalter zusammenfällt. Wer das leugnet, ist nicht auf der Höhe der Zeit […]"
Prägnanter habe ich die Problematik selten gelesen.
Ob nun jede jährliche Wetter-Besonderheit schon Ergebnis der Klimakatastrophe ist darüber wird gestritten, dass die Katastrophe ins Haus steht, belegen die obigen Zahlen.
Schande über diejenigen, die meinen es wäre nichts zu tun.
Damit wir einen langen Atem behalten: viel Vergnügen und "Natur-Genuss" zum Aufhellen der Seele.

HELENE HOHMEIER


aus dem Editorial des Programmheftes NaturFreunde Hamburg 3.Quartal 2018